Zum ersten Mal waren wir mit unserer Schule im Kloster Ahmsen. Drei Tage lang hieß es für uns: raus aus dem normalen Schulalltag, neue Erfahrungen sammeln, gemeinsam Spaß haben und auch einmal über Dinge sprechen, für die im normalen Unterricht nicht so viel Zeit bleibt.
Das Klostergelände war sehr groß und hatte einiges zu bieten: einen Spielplatz, Hängematten, einen Volleyballplatz, Basketball- und Fußballplätze und sogar einen kleinen Kletterparcour im Wald. Außerdem konnten wir Tiere wie Fische, Ziegen und Hühner füttern, für nur 50 cent. Auf dem Gelände gab es auch Obstbäume. Das Obst sah natürlich besonders lecker aus … und manchmal wurde auch das ein oder andere Stück „geklaut“.
Unsere Zimmer waren schön und hatten ein großes Badezimmer. Das Haus selbst war von außen schon beeindruckend und auch von innen sehr sauber und gepflegt. Es gab ein kleines Spielehaus bei dem eine alte, rustikale Kegelbahn war. Sie sah zwar aus wie aus einer anderen Zeit, war aber gerade deshalb ziemlich cool. Da war auch ein Billiard- und Kickertisch an dem wir spielen durften. Für kleine Snacks zwischendurch gab es einen kleinen Kiosk. Dort konnte man unter anderem Eis und Chips kaufen. Überraschend war, dass es dort nicht nur Süßigkeiten gab, sondern auch Dinge wie Seife, andere Haushaltsmittel und verschiedene Dekoartikel.
Tagesablauf
Am ersten Tag haben wir nicht viel gemacht als wir angekommen sind haben wir unsere 3 Betreuer und das Haus kennengelernt sowie die Umgebung um das Haus. Nach dem Essen durften wir dann unsere Zimmer angucken gehen und hatten ein bisschen Zeit für uns. Danach hatten wir eine Einheit. Wir hatten ein festen Tagesablauf der sich immer wieder holt hat. Zu Beginn starteten wir mit einer Fragerunde und verschiedenen Spielen. Dabei ging es nicht nur darum, Spaß zu haben, sondern auch darum, als Gruppe näher zusammenzuwachsen. Auch über unsere Zukunft haben wir gesprochen. Mit verschiedenen Spielen konnten wir uns Gedanken darüber machen, was später einmal auf uns zukommen könnte und welche Wünsche und Vorstellungen wir für unser Leben haben. Wegen dem Essen haben wir uns selber versorgt. Wir hatten sehr leckeres Essen selbst gekocht von unserem Lehrer Herrn Maßbaum bekommen, der die Orientierungstage organisiert und sich um vieles gekümmert hat.
Gespräche, die sonst keinen Platz finden
Ein wichtiger Teil der Orientierungstage waren die Gespräche. Wir haben unsere Gefühle aufgeschrieben und uns in kleineren Gruppen auch über persönlichere Themen ausgetauscht. Die Teamer waren dabei sehr nett und haben für eine entspannte Atmosphäre gesorgt. So fiel es leichter, sich zu öffnen und auch einmal über Themen nachzudenken, die sonst eher im Hintergrund bleiben.
Unser Fazit
Die drei Tage im Kloster Ahmsen waren eine abwechslungsreiche Mischung aus Gesprächen, Spielen, Nachdenken, Action und gemeinsamer Zeit. Wir haben uns als Gruppe besser kennengelernt, über unsere Zukunft gesprochen und auch persönlichere Gespräche geführt. Vor allem war es eine schöne Abwechslung zum normalen Schulalltag. Wir nehmen viele lustige Erinnerungen und einige neue Gedanken mit – und wir können allen zukünftigen Schülern und Schülerinnen Empfehlen da, mit hinzufahren
Ein kleiner Tipp für zukünftige Klassen: Mückenspray nicht vergessen! Im Wald und auf dem großen Gelände können die kleinen Tiere ziemlich schnell zu Besuch kommen.






