Am 7. Oktober 2025 stellte sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. bei uns vor. Es handelt sich um einen gemeinnützigen Verein, der 1919 gegründet wurde, um sich um Kriegsgräber zu kümmern – insbesondere um die der deutschen Opfer der Weltkriege.
Heute arbeitet der Verein im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland und widmet sich dem Erfassen, Erhalten, Pflegen und Betreuen deutscher Kriegsgräber im Ausland sowie der Vermittlung von Erinnerung und Friedensarbeit.
Zunächst wurde uns das freiwillige Sammeln von Spenden angeboten. Wir wurden in kleine Gruppen aufgeteilt und erhielten jeweils ein Stadtteil zugewiesen. Als ich mit meinen Freunden an der ersten Tür stand, hatte ich ein ungutes Gefühl: „Was, wenn die Leute nicht spenden wollen oder uns einfach abweisen?“, dachte ich mir. Wir standen also da, klingelten nervös und warteten. Es dauerte immer einen Moment, bis jemand öffnete. Viele nette Menschen öffneten uns die Tür und spendeten gern, aber natürlich wurden wir auch vereinzelt mit den Worten „Nein, ich will nichts spenden“, abgewiesen. Trotzdem machten wir weiter.
Am 22. Januar 2026 fand die Urkundenverleihung für die Spendensammler statt.
Zuerst wurden wir mit einer Rede von Herrn Berssen begrüßt. Anschließend wurde die Summe genannt, die wir gesammelt hatten – es waren fast 3.000 € statt der ursprünglich angestrebten 2.000 €.
Danach wurden wir alle einzeln auf die Bühne gerufen, erhielten unsere Urkunde und ein kleines Geschenk als Zeichen der Wertschätzung.
von: E. Rapolov & D. Herliz







